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Impressionen vom 15. Holzenergie-Symposium

 

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Rupert Kaindl von der Firma Kaindl Feuerungstechnik stellte das als Abgas-Filter-Trockner bezeichnete System Neviro vor, in dem die Abgaskondensation mit einem Elektroabscheider kombiniert und zur Trocknung des Brennstoffs vor Eintritt in die Feuerung genutzt wird. Das System wurde in einer 2 MW-Versuchsanlage realisiert. Für Holz mit 50 % Wassergehalt beträgt die theoretische Brennstoffeinsparung bei 180 °C Abgastemperatur über 15 %. Im realen Betrieb können bis zu über 10 % Brennstoff eingespart werden. Zudem wird der Heizwert des Brennstoffs erhöht und damit die Verbrennung verbessert. Daneben wirkt die Brennstoffschüttung im Trockner als Vorfilter, das die Grobasche fast vollständig abscheidet. Für die Abscheidung der restlichen Feststoffe kommt ein Nass-Elektroabscheider zum Einsatz.

 

 

Dr. Giulio Caimi stellte das Holz-Heizkraftwerk dee Romande Energie Services SA vor, das in Puidoux realisiert wurde. Das System verfügt über einen Gegenstromvergaser, der auch die Nutzung von nassem Holz ermöglicht. Das Holzgas wird in einem Gasmotor zur Produktion von maximal 770 kW Strom genutzt. Die heissen Motorenabgase dienen zum Antrieb eines Organic Rankine Cycle (ORC), der weitere 120 kW Strom liefert. Dabei können 2.8 MW Fernwärme ausgekoppelt werden und die Anlage erzielt rund 32 % elektrischen Wirkungsgrad. Zur Flexibilisierung von Wärme- und Stromproduktion verfügt die Anlage zusätzlich über einen Heizkessel, der mit Holzgas betrieben werden kann.

 

Referenten und Gäste nach dem 15. Holzenergie-Symposium auf der Terasse der ETH Zürich. In der vorderen Reihe der Tagungsleiter Thomas Nussbaumer mit Dr. Sandra Hermle, Leiterin Forschungsprogramm Bioenergie im Bundesamt für Energie.

 

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