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Impressionen vom 15. Holzenergie-Symposium

 

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Um Fernwärmeanlagen zu unterstützen, wurde im Jahr 2017 das „Planungshandbuch Fernwärme“ herausgegeben (www.qmfernwaerme.ch). Thomas Nussbaumer stellte aus diesen Aktivitäten das EXCEL-Tool „Thermal Network Analysis“ (THENA) vor. THENA dient zur Evaluation von Netzen mit bis zu 400 Teilsträngen und liefert eine Kontrolle der Dimensionierung der Rohrdurchmesser. Aus einer ökonomischen Analyse gilt die Regel, dass zur Minimierung der Kosten der kleinste technisch zulässige Durchmesser einzusetzen ist. Daneben stellte Nussbaumer Ansätze zur Kostenoptimierung durch thermische Energiespeicher sowie durch zeitlich gestaffelte Versorgung der Verbraucher vor.

 

Dr. Beat Müller vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) stellte die Neuerungen vor, welche die Revision der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) vom 11. April 2018 für die Holzenergie bringt. Die Anpassungen betreffen vor allem kleinere Feuerungen bis 70 kW und das BAFU plant, die Kantone und Gemeinden zusammen mit dem Cercl’Air beim Vollzug zu unterstützen. Dazu werden Messempfehlungen und Ausbildungsunterlagen überarbeitet und eine Verordnung für Online-Staubmessgeräte vorbereitet.

 

Andreas Keel von Holzenergie Schweiz zeigte, dass Energieholz jährlich 75'000 Tonnen Holzasche verursacht, die seit 2016 nach der Verordnung über die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen (VVEA) zu entsorgen ist. Nach Einführung der VVEA zeigte sich, dass einzelne Kriterien nicht praktikabel waren. Aus diesem Grund haben BAFU, Holzenergie, Kantone und Deponien eine Revision erarbeitet. Der Lösungsansatz sieht vor, alle Aschen von Wald- und Restholz unbefristet auf Deponien des Typs D und E abzulagern. Bett- und Rostaschen von Altholz dürfen ebenfalls abgelagert werden, allerdings nur bei Einhaltung von Grenzwerten für den Gehalt an organischen Verbindungen. Filteraschen und -stäube von Altholz dürfen während einer Übergangsfrist deponiert werden, danach sind sie so zu behandeln, dass die Grenzwerte eingehalten und die Schwermetalle verwertet werden.

 

David van Meggelen aus den Niederlanden stellte Latentwärmespeicher vor, bei denen die Energieaufnahme durch den Phasenwechsel fest-flüssig bei konstanter Temperatur in einem Phasenwechselmaterial (Phase Change Material, PCM) erfolgt. Das PCM kann als Granulat, Makroverkapselung (Akkus, Platten, Kugeln) oder pumpfähiges Fluid (Slurry) in den Speicherbehälter eingebracht werden. Die Speicherkapazität pro Kubikmeter kann damit um rund einen Faktor 3 vergrössert werden.

 

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