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Impressionen vom 14. Holzenergie-Symposium

 

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Da Festbettvergaser tiefe Schadstoffemissionen und ein gutes Regelverhalten versprechen, untersucht Dr. Josef Wüest an der Fachhochschule Nordwestschweiz den Einsatz eines Pelletvergasers zur Nachrüstung von Öl- und Gasbrennern. Die Messungen bestätigen das Potenzial der Holzvergasung zur Erzielung niedriger Schadstoffgehalte und für einen Betrieb in einem grossen Leistungsbereich. Nach Untersuchtung eines ersten Prototyps kleiner Leistung erfolgte ein Upscaling auf Leistungen bis 50 kW.

Stefan Retschitzegger von Bioenergy 2020+ (A) stellte den Einsatz von Korrosionssonden vor. Diese werden eingesetzt, um die Ursachen sowie Parameter zur Vermeidung von Korrosion zu ermitteln oder durch Monitoring Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Messprinzipien sind elektrischer Widerstand, linearer Polarisationswiderstand, elektrochemische Impedanzspektroskopie, elektrochemisches Rauschen und Lochfrassaktivität.

Nicolas Hofmann vom LWF in Freising (D) stellte eine Messkampagne zum Einfluss der Brennstofflagerung auf die Qualität von Holzhackschnitzeln vor. Risiken der Lagerung sind eine Qualitätsverschlechterung sowie Verluste an Trockenmasse und Energieinhalt durch mikrobiologische Zersetzung. Untersucht wurde die Lagerung von Hachschnitzeln mit und ohne Regenschutz im Vergleich zur Lagerung in Poltern. Im Sommer verringerte sich der Wassergehalt erheblich, während gleichzeitig ein Trockenmasseverlust auftrat. Die Lagerung in Poltern führte zu einer geringeren Zersetzung, während die Brennstoffmasse durch Abrieseln von Nadeln, Reisig und Rinde sank.

Dr. Daniel Kuptz vom TFZ in Straubing (D) untersuchte die Wirkung der Brennstoffaufbereitung mittels Sieb- und Trocknungstechnik auf die Verbrennung. Gesiebte Hackschnitzel zeigten deutlich geringere Gehalte an Asche, Feinanteilen und kritischen Elementen. Nach der Aufbereitung konnten die meisten Produkte als Spezifikation B1 oder A2 nach DIN EN ISO 17225-4 klassifiziert werden. Verbrennungsversuche in einer 50 kW Kipprostfeuerung zeigten, dass die Stickoxidemissionen durch Verringerung des Stickstoffgehalts im Brennstoff reduziert werden konnten, während für Kohlenmonoxid und Staub kein eindeutiger Trend auftrat.

 

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