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Impressionen vom 14. Holzenergie-Symposium

 

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Dr. Beat Müller vom BAFU zeigte auf, wie die Luftreinhalte-Verordnung (LRV) an den Stand der Technik angepasst werden soll. Im Vordergrund stehen Neuerungen für kleine Holzfeuerungen, die bei unsachgemässem Betrieb oder ungeeigneter Technik hohe Emissionen an Feinstaub und organischen Verbindungen verursachen können. Vorschriften zur Inverkehrbringung sollen die Installation guter Anlagen sichern, während für einen geeigneten Betrieb Vorschriften zum Vollzug notwendig sind.

Unter dem Stichwort „beReal“ stellte Dr. Christoph Schmidl von Bioenergy 2020+ (A) eine praxisnahe Prüfmethode für Holzöfen vor. Die Prüfung beginnt im kalten Zustand und umfasst mehrere Abbrände sowie einen Teil der Auskühlphase. Der Testbetrieb wird durch eine Kurzanleitung festgelegt. Messparameter sind die Emissionen und der Wirkungsgrad.

Adrian Lauber von Verenum stellte eine Methode für Langzeitmessungen an automatischen Holzfeuerungen vor, die im Auftrag des Bundesamts für Energie und mehrerer Kantone entwickelt worden war. Die Methode QS 2016 beurteilt die Anlage anhand von drei Kriterien für Kohlenmonoxid. Für Anlagen mit Feinstaubabscheider wird zudem deren Verfügbarkeit bestimmt. Die Evaluation kann auf einer Seite dargestellt werden und erlaubt eine rasche Identifikation von Betriebszuständen mit erhöhten Emissionen.

Thomas Nussbaumer stellte eine Untersuchung für eine einfache Probenahme zur Analyse der Zytotoxizität vor. Die Arbeit wurde von der Fachgruppe Biomasse und dem Labro für Aerospace Biomedical Science and Technology der Hochschule Luzern durchgeführt. Die Probenahme erfasst kondensierbare organische Verbindungen. An menschlichen Lungenzellen wurde die Zellüberlebensrate bei Beaufschlagung mit den Proben bestimmt. Die Resultate zeigen, dass die Zytotoxizität für eine Vorschubrostfeuerung unter der Nachweisgrenze lag und dass auch ein Pelletkessel nur geringe Wirkung zeigte. Ein Holzofen sowie ungünstige Bedingungen im Pelletkessel (Luftmangel und hoher Luftüberschuss) führten zu mehr als einem Faktor 10 höherer Toxizität.

 

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