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Impressionen vom 13. Holzenergie-Symposium

 

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Daniel Jud von der Firma OekoSolve AG stellte die Entwicklung verschiedener Konzepte von Elektroabscheidern für Holzfeuerungen vor, die mit Anwendungen für Kleinfeuerungen begann und unterdessen den Bereich bis 1 MW abdeckt. Nebst der flexiblen Elektrode, die eine mechanische Abreinigung der Rohr-Elektroabscheider erlaubt, wurde dabei grosser Wert auf das Design der Isolatoren und den Einsatz einer geeigneten Steuerung gelegt. Nebst Systemen mit mechanischer Abreinigung kommen zudem auch Geräte mit Nassabreinigung zum Einsatz.

Adrian Lauber von Verenum Zürich stellte eine Untersuchung zum Betriebsverhalten von Elektroabscheidern an automatischen Holzfeuerungen vor. Er zeigte, dass zur Anlagenüberwachung die Verfügbarkeit anhand von Steuerungsdaten ermittelt werden kann, dazu jedoch einheitliche Bewertungskriterien notwendig sind. Gut betriebene Anlagen erreichen Verfügbarkeiten von sicher über 90 % und teilweise über 95 %. Hauptgrund für unzureichende Verfügbarkeiten sind nicht sofort behobene Störungen, weshalb eine sichere Störungserkennung enscheidend ist. Dazu oder auch zur Anlagenüberwachung wird die Aufzeichnung der Signale von Spannung und Strom mit jeweiligen Schwellenwerten von 60 % bzw. 30 % des Ausgangswerts vorgeschlagen. Die Überwachung der Spannung allein genügt dagegen nicht zur Störungserkennung. Zur Überwachung der Feuerung kann unter gewissen Voraussetzungen der Zustand des Primärluftventilators verwendet werden. Sofern die Anlage jedoch über längere Zeit mit ausgeschaltetem Primärluft- und eingeschaltetem Abgasventilator betrieben wird, ist zusätzlich eine Überwachung der Abgassituation erforderlich, was den Aufwand allerdings erhöht.

Martin Kiener stellte theoretische und experimentelle Arbeiten der Hochschule Luzern – Technik & Architektur zum Verhalten der Brennstoffumwandlung in Rostfeuerungen vor. Diese zeigen, dass eine hohe und gleichmässige Rostbedeckung zur Vermeidung von Zonen mit unkontrolliertem Luftdurchtritt vorteilhaft ist und damit zur Erzielung niedriger Emissionen bei hohem Wirkungsgrad beitragen. Um dies sicher zu stellen, können die Luftverteilung und mit noch stärkerer Wirkung die Rostbewegung in Abhängigkeit der Brennstoffeigenschaften angepasst werden. Dies setzt jedoch entsprechende Vorgaben der Anlagensteuerung voraus, wie an einer Prototypfeuerung mit Zonen-Vorschubrost untersucht wird.

Patrick Schwingruber von der Hochschule Luzern – Technik & Architektur beschrieb Ansätze zur Optimierung der Mischung von Sekundärluft mit brennbaren Gasen. Er zeigte auf, dass die Eindringtiefe und die räumliche Ausdehnung des Luftstrahls, welche die Mischung wesentlich bestimmen, durch das Produkt aus Düsendurchmesser und Impulsstromdichteverhältnis beschrieben werden. Dieses Produkt bleibt auch bei Teillast erhalten, weshalb der Düsendurchmesser als wichtige Designgrösse für die Optimierung zur Verfügung steht und für ein Scale-up dieses Produkt konstant gehalten werden muss.

 

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